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„Man kann nicht oft sagen, dass man mit einer Niederlage zufrieden ist. Heute muss man das aber so festhalten. Einzig und allein die Siebenmeterquote war verbesserungswürdig.“, attestierte der bundesligaerfahrene Interimscoach Sterner seinen Mannen. Mit einer wahren Rumpftruppe zogen sich die Autobahner durchaus achtbar aus der Affäre und verloren gegen einen Absteiger aus der Bezirksoberliga nur mit 20:27.
Die Vorzeichen für diese Partie standen alles andere als gut. Nach den schon länger bekannten privaten Absagen von Dumke, Wüpping, Lindner, Schmieder, Weindl, Kink, Höger und Dworschak verlängerte sich unter der Woche nun auch noch die Verletztenliste von Bellanova, Goldstein und Ruzicka um Scheunig und während der Partie um Enderle. Somit bekamen die angeschlagenen Mantel und Reif doch noch mehr Spielanteile als ihnen eigentlich zugemutet werden konnte. „Manchmal muss man einfach froh sein, dass man doch einen so breiten Kader hat wie wir. Ich hätte niemals gedacht, dass wir mal einen Platz frei haben.“, wunderte sich Stengl beim Ausfüllen des Spielberichtsbogens. Die Partie begann ausgeglichen. Die Gäste gingen in Führung und der Aufsteiger konnte ausgleichen. Mit zunehmender Spieldauer konnten sich die Leipheimer ein wenig absetzen. Zu diesem Zeitpunkt merkte man aber nicht, wer Absteiger und wer Aufsteiger war. Die aufopferungsvoll kämpfenden Dasinger überzeugten durch Willen und Teamgeist, wohingegen die Stanciu-Schützlinge eher durch Erfahrung und Cleverness ihre Tore erzielen konnten. Beim Stand von 10:13 wurden die Seiten gewechselt. In der zweiten Hälfte dann dasselbe Bild. Der Rückstand der Heimmannschaft pendelte sich bei vier bis fünf Toren ein. Allerdings sah man die Kräfte schon leicht schwinden. Zu allem Überfluss kamen dann noch eine doppelte Unterzahl und die verletzungsbedingte Pause für Abwehrorganisator Enderle hinzu. So nahm das Schicksal seinen Lauf. Der daraus resultierende neun Tore Rückstand konnte bis zum Schlusspfiff nur noch auf sieben verkürzt werden. Die unauffällig und gut leitenden Unparteiischen Mair und Mair beendeten die Partie dann beim Stand von 20:27. „Man kann heute keinem einen Vorwurf machen. Einsatz, Willen und Engagement waren bei allen vorbildlich.“, stimmte Mannschaftsverantwortlicher Wüpping mit seinem Bankcoach vollkommen überein. Fußballer und Aushilfstorhüter Lilli zitierte zu dem Verletzungspech und der Niederlagenflut der letzten Wochen noch eine treffende Weisheit von Andi Brehme: „Haste Scheiße am Fuß, dann haste Scheiße am Fuß!“ Am kommenden Sonntag gastiert ‚die Zweite’ beim TV Gundelfingen zum letzten Spiel der Hinrunde. Spielbeginn ist um 17:00 Uhr in der dortigen Kreissporthalle. Ziel ist es diese Partie noch ordentlich über die Runden zu bringen, sich nicht noch mehr zu verletzen und dann in der Winterpause alle Wehwehchen auszukurieren. »
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