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Am Samstagabend gastierte der TSV Dasing II beim Bezirksoberligaabsteiger aus Wertingen. Das zweite Aufeinandertreffen der beiden Neulinge in der Liga konnte der Gastgeber mit 38:27 für sich entscheiden. Somit herrscht diese Saison eine ausgeglichene Bilanz zwischen diesen beiden Teams.
Die Autobahner waren ohne etatmäßigen Torhüter nach Wertingen gereist und so musste mit Tobias Wüpping ein Feldspieler zwischen die Pfosten. Dieser meisterte seine Sache aber überraschend erfolgreich und konnte mehrere Würfe und zudem zwei Siebenmeter entschärfen. Nichtsdestotrotz waren die Gäste in Hälfte eins nicht konzentriert genug, um einen Rückstand zu vermeiden. Hinzu kamen einige kuriose und dubiose Schiedsrichterentscheidungen. „Ein Grund für die vier Tore Differenz zur Pause war, dass wir beim Tempogegenstoß nicht mehr reingelangt haben, die anderen schon. Der ‚Unparteiische‘ wollte dies aber nicht bestrafen. Schade und traurig, dass ihm die Gesundheit der Spieler egal war und er durch sein arrogantes und überhebliches Auftreten die Gemüter noch weiter erhitzte.“, attestierte Wüpping dem Referee bereits zum Pausentee. So ging man mit 16:12 in die Kabinen. In der zweiten Halbzeit konnten sich die Dasinger dann nochmals bis auf 20:19 herankämpfen. Dieser Anschluss war zum einen der Verdienst des Routiniers Gerhard Wagner, der aus sämtlichen Positionen das Runde ins Eckige bugsierte und zum anderen den zweifelhaften Pfiffen gepaart mit vollkommen ungerechtfertigten Zeitstrafen gegen die Hausherren, zu verdanken. „Jeder kann mal einen schlechten Tag erwischen, aber der, der hat uns schon mal gepfiffen, der kanns einfach nicht besser!“, huldigte auch ein verwunderter Fan der Heimmannschaft den Mann in leuchtgelb. Aber auch zu dieser Phase des Spiels konnte man den Ausgleich nicht erzielen. „In diesem Abschnitt zeigte der Gegner einfach mehr Willen und mehr Engagement. Wir wollten nicht!“, so machte es den Anschein für die Verantwortlichen. So kam es, wie es kommen musste. Der Heimsieg fiel mit 38:27 überdeutlich aus. Jetzt gilt es am Samstag, den 23.01.2010, auf ein Neues die nächsten Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Zuhause erwartet man um 17:00Uhr den vierten der Tabelle, den TSV Wittislingen. Mal sehen, ob es den Mannen um Kapitän Schmieder gelingt, dem Aufstiegsaspiranten ein Bein zu stellen. »
6 Kommentare
So kennt man die Jungs aus Dasing. Verlieren sie, ist erst mal grundlegend der Schiedsrichter, der Ball, die Halle, die Zuschauer, die Luft aufm Land, das schlechte Wasser in der Kabine etc. schuld. Ich denke, es ist immer sinnvoller, wenn 2 Schiedsrichter vor Ort wären. Dennoch finde ich es nicht wirklich fair, einem Schiedsrichter Befangenheit vorzuwerfen. Wären die Dasinger mal genauso couragiert beim Handball spielen wie im verbalen Nachtreten und lamentieren, wäre durchaus mehr drin.
@Zuschauer Vollkommen falsch! Dem Ball, der Halle, den Zuschauern, der Luft aufm Land, dem schlechten Wasser in der Kabine trifft keine Schuld. Die Einstellung und der Letzte Wille war klar ausbaufähig Der Schiedsrichter am Samstag: Ich möchte nicht über Ihn reden, der verdient 1. keinerlei Worte und 2. würden die Worte die ich für Ihn hätte nur Strafen für mich nachziehen....
Lieber Zuschauer aus Wertingen. Wobei ich ja eher denke, dass du Spieler, Betreuer oder Trainer warst, bzw auf dem Spielberichtsbogen standest. Ich stimme dir vollkommen zu, dass zwei Schiedsrichter immer besser wären. Und du stimmst mir zu, dass dieser Referee nicht seinen besten Tag erwischt hat. Alles soweit gut... Allerdings sollte dir mal auffallen, dass wir die Schuld nicht auf die Schiedsrichter schieben. Die Spieler sind meist selbst an einer Niederlage schuld. Aber und nun kommt das große aber: Meiner Meinung nach, sollte die Leistung manch Unparteiischer einfach mal als schlecht und unwürdig dargestellt werden. Denn immer über Referees zu schweigen macht es definitiv nicht besser. Und wie dir vielleicht (natürlich nicht) aufgefallen ist, wenn du Berichte der Vergangenheit gelesen hättest, wir loben auch Schiedsrichter. Wuhu, der TSV Dasing lobt Schiris. (Selbst welche, über die man sich schon negativ geäußert hat und mit denen man schon längere Zeit im Streit steht). Ein Novum. NEIN! Sportlicher Sachverstand, sportliche Größe gepaart mit sportlicher Fairness und Objektivität...
Das Lob ist uns natürlich positiv aufgefallen und ich gehe doch mal stark davon aus, dass die Zeit, in der man im Streit gestanden ist, schon der Vergangenheit angehört. Viele Grüße und bis bald.
finde es schon bemerkenswert wenn sich hier ein SR zu wort meldet. Leider kann man in dieser aussage aber auch erkennen, dass ein SR wohl nicht immer unbedingt unparteiisch in eine partie gegangen ist! Sollte er/sie mal drüber nachdenken
Hut ab, Chapeau und Respekt... Finde es lobenswert, dass sich hier auch ein Schiedsrichter auf meinen Kommentar äußert. Ich als Berichteverfasser versuche ja in den Presseberichten manche Leute auch mal zum Nachdenken zu bewegen und anscheinend ist mir das gelungen. Dies freut mich ungemein. Und ich denke ja auch, dass man mit den meisten Leuten auch reden kann. Aber die meisten sind halt nicht alle...
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