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Tsv Königsbrunn - Tsv Dasing II 20:21 PDF Drucken E-Mail

Der TSV Dasing II kann doch noch ein Sonntagsspiel gewinnen. Nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem aufopferungsvollen Kampf, konnten die Autobahner den Kobras die Giftzähne ziehen und verließen am Ende nicht unverdient mit 21:20 als Sieger das Parkett. Somit herrscht zwischen diesen beiden Teams ein ausgeglichenes Punktekonto.

Die mit einer Rumpftruppe nach Königsbrunn gereisten Gäste hatten eigentlich keine großen Hoffnungen in diese Partie gesetzt. Es war mal wieder ein Sonntag, der Kader war wieder nicht gut besetzt und die Spielvorbereitung wieder mangelhaft. Typisch Sonntag eben. Damit standen die Vorzeichen alles andere als gut.
Aber unverhofft kommt oft! Was kann man nicht alles durch Kampfgeist, Willen, Geschlossenheit und Teamfähigkeit wettmachen. Es kämpfte wirklich jeder für den anderen. War einer mal einen Schritt zu langsam, dann hat schon der nächste ausgeholfen. So soll Handball sein. So macht Handball Spass.
In der ersten Hälfte hätte die Partie schon entschieden sein können. Gestützt auf einen blendend aufgelegten David Kink im Tor, wurden viele schnelle Tempogegenstöße vorgetragen. Bei etwas konzentrierterem Torabschluss, wäre ein deutlicher Vorsprung zum Pausenpfiff durchaus möglich gewesen. Da dies aber nicht der Fall war, führte der Gastgeber mit 11:10. Die Wurfausbeute war das einzige Manko.
In der zweiten Hälfte dann dasselbe Bild. Dasing spielte eine hervorragende Abwehr, hart, aber fair. Die Königsbrunner wussten nicht, was sie tun sollten. Ideen- und hilflos spielten sie auf zwölf Metern ungefährlich den Ball hin und her um ihn dann zu verlieren oder durch eine eins gegen eins Situation zum Abschluss zu kommen. Die Gäste hingegen spielten druckvoll und erhielten so die freien Chancen vom Kreis. Allerdings konnte man dies nicht in Tore ummünzen. Wurfausbeute weiterhin ungenügend. So wurde die Führung immer wieder ausgeglichen. Nichtsdestotrotz wurden die Dasinger für ihr Engagement belohnt. Zehn Sekunden vor Schluss konnte Lindner sehenswert gegen vier (!) Mann verwerten. Die abermalige Führung. Diese konnte nicht mehr ausgeglichen werden. In einer turbulenten Schlussphase lief alles auf einen direkten Freiwurf der Gastgeber raus. Spielzeit vorbei, die ‚Schwarzen‘ im Block. Pfiff-Wurf-Tor. Allerdings gelang dies nur durch einen ‚ungültigen Schritt‘ des Schützen. Daher erneuter Pfiff der beiden jungen Unparteiischen aus dem Dorf, dessen Namen nicht genannt wird, die im Großen und Ganzen eine ordentliche Leistung boten und aufgrund ihres jungen Alters noch reifen können. Somit technischer Fehler. Kein Tor. Die Gäste siegen verdient mit 21:20 in einer wirklich spannenden Begegnung.

Diese Leistung macht Mut auf mehr. Hoffentlich kann man diesen Willen wieder abrufen. Nächste Woche wäre der perfekte Zeitpunkt. Im Heimspiel am Samstag um 17:00Uhr in der TSV Halle in Friedberg gastiert der TSV Göggingen II.
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